Medizin-Philosophie

C. Hoffstadt / F. Peschke / A. Schulz-Buchta / M. Nagenborg (Hg.): Was bewegt uns? Menschen im Spannungsfeld zwischen Mobilität und Beschleunigung. Bochum/Freiburg 2010.

Der Band kann direkt beim Projekt Verlag bestellt werden.

Inhalt

C. Hoffstadt: Denkbewegungen.

R. Bernasconi: Schnell, schnell, immer schneller – Die Beschleunigung unseres Lebensrhythmus und seine Folgen auf den Menschen.

M. Rosentreter: Bewegtes Leben – Zum Verhältnis von Mobilität und Bewegung.

F. Peschke: Schwärme, Schulen, Menschenmassen – ein Essay zur Massenpsychologie Urväter der Massenpsychologie.

D. Solies: Bewegung als Natur-Erschließung. Zur kulturphilosophischen Bedeutung des Sports.

M. Möller: Neue religiöse Körper. Zusammenhänge von Bewegung, Körpermodifikation und Embodiment.

M. Nagenborg: Das elektronische Pöttchen und andere Psychotechnologien.

K. Seele: Gesund sein – Lernen – Denken – Gehen. Plädoyer für die Peripatetische Methode im Schulunterricht.

S. Knöpker: Behandlung von chronischem Schmerz durch Bewegung.

J. Trompeter: Über die Vermögen des Menschen. Eine Auseinandersetzung mit dem Hirntodkriterium.

K. Brukamp: Mind Moves — Mental Causation ad acta.

C. Dahlke: Die Bewegung des Herzens und des Blutes als Körpermetaphern in James Harringtons „Oceana“ von 1656.

W. Wegner: "In unkreftigem twalme sach man noch die suezen!" Die antike "Spiritus"-Theorie von der Bewegung hauchartiger Substanzen im menschlichen Körper und ihre Reflexion als "twalm" und "nebelrouch" in mittelhochdeutscher Dichtung

C. Lillge: "Zeigt her Eure Füße, zeigt her Eure Schuh!" Narrative der Bewegung und Bewegungsarretierung.

S. Müller: Deiokes und die limitierte Mimik. Zu Herodot 1,99.

S. Michl: Über äußere und innere Kriegserschütterungen. Aspekte von Bewegung im ärztlichen Kriegsdiskurs, 1914-1918.

F. W. Stahnisch / T. Hoffmann: Kurt Goldstein and the Neurology of Movement during the Interwar Years. Physiological Experimentation, Clinical Psychology and Early Rehabilitation.

J. Engel: Bewegter Clown — Wege theatraler Interventionen.

F. Peschke: Die Deutsche Vereinigung und das Ende der „Festungsfamilie“ DDR. Eine sozialpsychologisch-gruppendynamische Studie.

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