Medizin-Philosophie

C. Hoffstadt/F. Peschke/A. Schulz-Buchta/M. Nagenborg (Hg.): Dekadenzen. Bochum/Freiburg im Breisgau 2007.

Der Band kann direkt beim Projekt Verlag bestellt werden.

Inhalt

Vorwort

Einleitung

S. Müller: Luxus, Sittenverfall, Verweichlichung und Kriegsuntüchtigkeit - Die Codes der Dekadenz in den antiken Quellen

A. Kottow: Dialektik der Dekandez - Verlust des Ideals und Präsenz der Abweichung

M. Ommeln: Die Anfänge der modernen Medizinphilosophie und ihre ethischen Aspekte - Aufgezeigt anhand des Philosophen Friedrich Nietzsche

M. Nagenborg: "Das Wort Hysterie sagt gar nicht" - Vom unmäßigen Mediengenuß in Gegen den Strich

D. Lutz: Die Nerven im Treibhaus - Grenzphänomene dekadenten Schreibens an den Schwellen zum 20. und 21. Jahrhundert bei Joris-Karl Huysmans, Richard Beer-Hofmann und Christian Kracht

K. M. Stünkel: Verfall des Körpers und Dekadenz der Zeit - Über Franz Rosenzweigs leibliches Lehren

R. Bernasconi: Essen und Dekandenz

C. Hoffstadt: Apokalyptische Figuren

S. Lerch: Machbarkeit und Zeitknappheit - Grenzen medizinischer Professionalität

R. Kipke: Medizinische Optimierung und mentaler Rückschritt

F. Mildenberger: Über Utopien von Verjüngung und unsterblichen Genen in der sozialistischen Eugenik in Deutschland

B. Schär: Zahnheilkunde und das Unbehagen in der Zivilisation - Zahnärztliche Deutungen des "Zahn-" und "Kulturverfalls" in der Schweiz im 19. und 20. Jahrhundert.

H. Lenk: Dopingdekadenz: Dopingsport ist Dekadent

F. Peschke: Fortschritt oder Dekadenz - Tendenzen im flexiblen Kapitalismus und im Zeitalter der Globalisierung

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